FANDOM


Argus ist ein Halb-Ork: Groß, breitschultrig und muskulös; seine Haut hat eine blassgrüne Färbung und ist an vielen Stellen von dichtem, dunklen Haar besetzt. An einigen Stellen jedoch, wie an seinen Unterarmen sowie seinen Wangenknochen, ist die Haut haarlos, ledrig und mit einem leichten Schuppenmuster besetzt, wie bei einer Echse. Seine Zähne sind volkstypisch groß und vorstehend und werden von einem Paar kleinen Hörnern auf der Stirn komplementiert. Seine Augen sind rot wie die eines Orks und in seinem stechenden Blick meinte so mancher schon das Feuer der neun Höllen lodern zu sehen.


BewaffnungEdit

Wehrgehänge 2

Äußeres Wehrgehänge

Argus legt großen Wert auf ordentliche Bewaffnung, da sie seine Stärke viel besser kanalisieren können als seine baren Fäuste. 

Als er aus der Gefangenschaft entkam, brachte er als erstes eine Hellebarde in seinen Besitz, auf die er sich auch als Primärwaffe festgelegt hat. Als er einiges an Geld erbeutete, legte er sich zudem eine Reihe verschiedener Waffen zu, um zu jedem Zeitpunkt auf unterschiedliche Gegnertypen vorbereitet zu sein. 

Direkt am Körper trägt Argus mehrere Waffen: Am linken Oberschenkel ein Kurzschwert, am rechten ein Kukri, am rechten Stiefel einen Dolch und linken Unterarm einen Stoßdolch. Seine Hellebarde trägt er meist in der Hand oder hat sie an einem Lederriemen umgehängt. 

Das innere Wehrgehänge, das er über Rüstung und Überwurf trägt, besteht im Wesentlichen aus einem Gürtel und einem weiteren, diagonal verlaufenden Gurt, um den Halt zu verbessern und das Gewicht zu verteilen. Es beherbergt ein Langschwert (links), einen Streitflegel (rechts), sowie einige Wurfpfeile im diagonal verlaufenden Teil. Über diesem Wehrgehänge ist es möglich, einen Mantel oder einen Umhang zu tragen. Außerdem bietet es die Möglichkeit, kleinere Taschen daran anzubringen, sowie andere Gegenstände wie zum Beispiel ein Seil. 

Im äußeren Wehrgehänge transportiert er die größeren Waffen: Eine Guisarme, einen Zweihänder, einen Pfeilköcher und einen Kompositlangbogen. Dieses äußere Wehrgehänge wird über der letzten Kleidungslage getragen, ähnlich einem Rucksack mit Hüftgurt. 

KonzeptEdit

Argus ist ein neutral böser Barbar mit einigen Einschlägen aus den Klassen Waldläufer und Kämpfer. In der Schlacht ist er ein klassischer Nahkämpfer. Er kann im Notfall waffenlos kämpfen (heftige Effizienzeinbuße) und ist fähig im Ringkampf. Sein voller Grundangriffsbonus erlaubt ihm auf Stufe 6 zwei Angriffe. Mobilität ist bei seiner Bewegungsrate von 12m gegeben. Außerhalb der Schlacht kann er vor allem durch die Fertigkeiten Leise bewegen, Verstecken, Entdecken, Lauschen und Überlebenskunst etwas beitragen. In Stärke-basierten Fertigkeiten bringt er inhärent keinen allzu schlechten Wert mit. Mit seinem schlechten Charisma hat er dafür sehr schlechte Werte in sozialen Fertigkeiten; einzig in Einschüchtern ist er ganz passabel. 

Argus Weltanschauung basiert stark auf dem Gesetz des Stärkeren. Er hat wenig Mitleid mit Schwächeren und vor allem mit denen, die nicht ihr gesamtes Potenzial aus sich herausholen. Er wird sich daher nur jemandem unterordnen, der in irgendeiner Form stärker ist als er. Ansonsten folgt er vor allem der Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse. Er ist jedoch durchaus in der Lage zu kooperieren und Freundschaft zu schließen, nämlich immer dann, wenn die Freundschaft einer Symbiose gleicht oder wenigstens ihm zu einem Vorteil gereicht. 

Seine Wut macht ihn außerdem überaus rachsüchtig ...

HintergrundEdit

Argus Vater ist ein Mensch, seine Mutter ein Ork. Beide waren Abenteurer, sein Vater ein Waldläufer/Schurke, seine Mutter eine Shargaas-Klerikerin. Nach einem besonders großen Abenteuer waren die Feierlichkeiten dermaßen ausschweifend, dass sie ein Kind, Argus, mit sich brachten. Argus' Mutter wollte, nachdem sie Argus abgestillt hatte, jedoch unbedingt wieder zurück zu ihrem Stamm, denn sie hatte in dem letzten Abenteuer nicht nur Tod und Verderben über ihre Gegner gemacht, sondern auch den Long Lost Orb of Phantastica erobert: Dem Artefakt, das ihr endlich die Rückkehr zu ihrem Stamm ermöglichte. Der Magier ihrer Gruppe wollte sie nicht damit gehen lassen, doch er wurde schließlich durch einen Haufen anderer mächtiger Gegenstände und Geld kompensiert. Als die Mutter ging, ließ sie Argus bei seinem Vater, da weder er noch Argus von dem Stamm der Barbaren akzeptiert worden wäre. Der Vater ließ sich im Methwald nieder, wohlwissend, dass der Magier dort seinen Turm errichtet hatte, um schreckliche Experimente durchführen zu können. Aber der Wald war ja groß und außerdem konnte er den Magier so im Auge behalten. Argus erfuhr von dieser Vorgeschichte nur eine stark abgemilderte Version. 

Argus wuchs bei seinem Vater auf, der ihn das Überleben in.der Wildnis und das Lesen von Spuren lehrte. Doch noch bevor Argus alt genug war, um sich alleine durchzuschlagen, würde der Jäger sehr krank. In seiner Verzweiflung wendete sich dieser an einen alten Bekannten: Einen Magier, den er noch aus jüngeren Jahren kannte, mit dem er sich.jedoch zerstritten hatte.

So lebte Argus einige Jahre als Diener des Magiers, jagte für ihn, und erledigte einfache Dienste in seinem Labor. Der Magier lehrte ihn lesen, schreiben und rechnen. Das Verhältnis der beiden war wechselhaft, doch mit der Zeit vertraute der Teenager dem Magier, dessen Studien und Experimente in ihm Grusel auslösten.

Eines machte der Magier Angus ein Angebot: Sollte dieser bei einem schwierigen, gefährlichen Experiment mitwirken, würde er ihn zur Belohnung zu seinem Schüler machen. Argus zögerte, er mochte die Experimente, die häufig etwas mit gruseligen Kreaturen zu tun hatten, nicht. Außerdem war er skeptisch, ob er wirklich das Talent für Magie hatte. Der Jäger hatte ihm ja oft genug erklärt, dass es die gäbe, die mit dem Kopf dachten, und die, die selbiges mit dem Bauch taten. Argus hatte natürlich schon wegen seiner Herkunft zu letzteren gehört. Also lehnte er ab. Der Magier war zornig und zwang ihn schließlich, in magische Ketten gelegt, zu dem Experiment, das schließlich fehlschlug und einen entstellten und verletzten Argus zurück ließ.

Vierundzwanzig Stunden später fand sich Argus nackt im Wald wieder, der die Behausung des Waldes umgab. Das lodernde, noch immer von den Schutzzaubern des Magiers im Zaum gehaltene Feuer tauchte die Umgebung in ein unwirkliches Licht. Blut rann seine Hand entlang zum Boden, die noch immer die Spiegelscherbe fest umklammerte, die den Magier tödlich verwundet hatte.

Einige Zeit später war aus dem einst arglosen Jäger ein Bluthund geworden. Argus arbeitete hier und dort als Kopfgeldjäger und verdiente sich auf diese Weise den Lebensunterhalt. Nahrung zu besorgen war kein Problem: Er war ein guter Jäger und wusste genau, welche Pflanzen essbar und nahrhaft waren. Aber nur vom Essen lebt man schließlich nicht: Das meiste Geld gab er für Huren aus, da er schnell merkte, dass er mit seinem Aussehen und seinem fehlenden Charme wohl keine Frau verführen konnte.

Mit der Zeit lernte er nicht etwa, seine Wut zu zügeln, sondern sie zu nutzen, um noch stärker und zäher im Kampf zu werden.

Irgendwann später traf er mit [Gayo] zusammen. Die beiden stellten fest, dass sie zwar verschiedene Stärken und Schwächen aufwiesen, jedoch viele gemeinsame Interessen hatten und sich gut gegenseitig ergänzten. Die beiden schlossen Blutsbrüderschaft und zogen eine lange Reihe an Aufträgen durch, in denen es größtenteils um die (Wieder-)beschaffung von Personen und/oder Gegenständen ging.

Währenddessen trifft Argus auch auf [???] (Fibis Char), da ihn einige Aufträge mal ein Stück über die Grenze nach Schachenta führen. Dort zieht er dann die Aufträge mit Fibis Char zusammen durch; Fibis Char erhält die mitgeführten Waffen, Drogen, etc und ggf. auch einen Teil des Gewinns. Die beiden haben aber einige lose Team-Ups hinter sich, es verbindet sie keine enge Freundschaft. 

Irgendwann verführte Gayo die Frau eines mulhorandischen Offiziers (der Casanova!). Kurze Zeit später werden Argus und Gayo mitten in der Nacht von Uniformierten wegen des Vorwurfs des Terrorismus gefangen genommen. Zwei Dutzend Soldaten kamen ins das Dorf Keshat, und suchten die beiden gezielt im Haus des Schnappsbrenners Loro. Wer hatte sie verraten? Loro selbst, der es mit dem Gesetz nie so genau nahm und ihnen schon seit Jahren gegen ein kleines Schmiergeld Unterschlupf gewährte? Wer steckt dahinter? Ein gekränkter Ehemann? Wieso auch immer das alles geschah, Argus ist verdammt wütend...

Fragebogen

1 = sehr positiv, 2 = eher positiv, 3 = gleichgültig, 4 = eher negativ, 5 = sehr negativ

Vorleben

Die ersten drei Fragen zielen auf das Vorleben des Charakters vor seiner Verhaftung ab:

Wie ist die Einstellung des Charakters zu Mulhorand und dem Besatzungsregime? 3

Er findet es prinzipiell in Ordnung, seine Stärke auch militärisch zu demonstrieren. 

Wie ist die Einstellung des Charakters zu bewaffneten Widerstandsgruppen?  2 

Er findet es gut, wenn Leute sich nicht einfach unterordnen. 

Wie ist die Einstellung des Charakters zur Theokratie / Regierung durch Priesterschaft im Allgemeinen? 3

Abenteuereinstieg

Die folgenden Fragen beziehen sich auf die (möglicherweise veränderte) Einstellung des Charakters nach seiner Verhaftung:

Wie ist die Einstellung des Charakters zu Mulhorand und dem Besatzungsregime? 3 

Wie ist die Einstellung des Charakters zu bewaffneten Widerstandsgruppen? 2

Wie wichtig ist es dem Charakter, sich von nun an aus dem politischen Konflikt herauszuhalten und untherzutauchen? - schwierig zu beantworten. Aber untertauchen auf jeden Fall erstmal!

Wie wichtig ist es dem Charakter, dem mulhorandischen Besatzungsregime gewaltsam zu schaden? Er ist schon recht wütend auf die.

Wie wichtig ist es dem Charakter, sich einer organisierten bewaffneten Widerstandsbewegung anzuschließen? 2 

Strength in numbers, sie können ihn bei seiner Rache helfen.

Wie wichtig ist es dem Charakter, sich an einer bestimmten Person gezielt zu rächen? (z.B. dem Verantwortlichen für die Ermordung eines Verwandten o.ä.) 1 / 2 / 3 / 4 / 5 - kann ich erst entscheiden, wenn mir so jemand einfällt. also erstmal 5.

Wie wichtig ist es dem Charakter, das mulhorandische Regime zu berauben, als Ausgleich für sein konfisziertes Eigentum? 2-3

Wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt.

Ad blocker interference detected!


Wikia is a free-to-use site that makes money from advertising. We have a modified experience for viewers using ad blockers

Wikia is not accessible if you’ve made further modifications. Remove the custom ad blocker rule(s) and the page will load as expected.