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Als die Spielergruppe Solkir tötete, fanden sie unter seinen Besitztümern ein Kompendium aus Schriften in schachentischer und mulhorandischer Sprache über den Mythos des Jungbrunnens. Der Autor, wohl ein Schachentischer Gelehrter, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, alle lokalen Sagen und Legenden über den Jungbrunnen zu sammeln und aufzubereiten, um den wahren Kern der Geschichte zu entdecken. Solkir scheint den Inhalt dieses unvollendeten Werkes ernst genommen zu haben. Seinen Notizen ist zu entnehmen, welche Gemeinsamkeiten er der Schriftensammlung entnommen hat: Es muss sich um eine Quelle handeln, die sich auf der Halbuinsel Threskel im Norden Schachentas befindet. Die Quelle liegt unterirdisch in einer bergigen Region. Wer aus ihr trinkt, erhält die körperliche Stärke und den scharfen Verstand der Jugend. In anderen Punkten gehen die Überlieferungen dagegen stark auseinander. Die Ortsangaben sind sehr vage und beim Vergleich mit heutigen Karten nutzlos; möglicherweise lassen sich aus den Geschichten aber Hinweise auf die Lage der Quelle gewinnen, wenn man ihren Hintergrund vor der lokalen Sagenwelt analysiert.


Die Sagen vom JungbrunnenEdit

Im Folgenden sind die einzelnen Geschichten aufgeführt, in denen der Jungbrunnen erwähnt wird. Sie sind nicht chronologisch, geographisch oder nach sonst einer Logik geordnet.

1 (Beowulf der Entdecker, Chondathan)Edit

Auf seinen Seereisen traf Beowulf in Aglarond einen Greis, der stark war wie ein Bär. Er war 500 Jahre alt und erzählte, in seiner Jugend in der Nähe des Bergdorfs Ishma'il Khal eine Quelle entdeckt zu haben, die ihm übermenschliche Kräfte verlieh.

2 (Der Gelehrte Al-Homhrr, Schachent)Edit

Als der Drachentöter Sacha bin Rashad in die Berge zog um Ishkazzeron zu erschlagen, hörte dieser davon und stellte dem Jüngling eine Falle. In Gestalt einer Seherin führte er Sacha zu einer magischen Quelle, aus der dieser vor dem Kampf große Kraft ziehen sollte. Als sich der Jüngling über das Wasser beugte und trank, stieß ihm Ishkazzeron dessen eigenen Speer in den Rücken.

3 (Der Feldherr Atep der Ältere, Untherisch)Edit

Als die Truppen von Unther die wilden Bergvölker an der Grenze zu Schachenta unterwerfen wollten, fiel dem Feldherren Atep auf, dass die Stämme im Pachta-Tal ungewöhnlich wild und widerstandsfähig waren. Er hörte, die Menschen zögen ihre Kraft aus einer magischen Quelle. Er sandte seinen besten Hauptmann mit einer kleinen Schar in die Berge, wo sie den Fluss oberhalb des Tales umleiteten.

4 (Unbekannter Autor, Alte Handelssprache)Edit

Der Jungbrunnen befindet sich in einem Tempel der Göttin Tiamat. Als die Dunkelmenschen kamen, versetzte die Göttin den Tempel durch ein Wunder in eine andere Welt, da die Kraft der Quelle nur für ihre Kinder bestimmt ist.

5 (Tazzla der Weise, Mulhorandi)Edit

Der Jaji-Stamm starb aus, als der Vulkan Nejrab ausbrach und die magische Quelle versiegte, welcher der Stamm seine Ausdauer und Schläue verdankte.

6 (Simon der Feurige, sechster Zulkir von Tay, Mulhorandi)Edit

Sein Amtsvorgänger verschwand auf seiner Expedition zur Suche der Quelle der Weisheit. Er wollte über Mordulkin nach Alishek reisen und den schwarzen Felsen von Pul-e Sahib finden.

7 (Imam Mahad, Schachent)Edit

Die wahrscheinlichste Lage der göttlichen Quelle ist die Thulbann-Bergkette. Diese Gegend ist weitläufig unbesiedelt. Läge die Quelle in der Himmelsreiter-Bergkette, wäre sie den Stämmen der Umgebung mit Sicherheit bekannt.

8 (Unbekannter Autor, Zwergisch)Edit

Das Schwarzschild-Zwergenvolk in Schachenta hat sich von den zwergischen Göttern abgewandt und den Glauben der Dreieinigkeit angenommen. Andere Zwergenclans haben lieber ihre schachentische Heimat verlassen, als den falschen Göttern zu huldigen, doch den Schwarzschilden hat Gaia zum Lohn für ihren Glauben eine magische Quelle in einer Berggrotte geschenkt.

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