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Die Legende der 6. LegionEdit

Die Purpurdrachen, wie die schwere Infanterie der Streitkräfte Cormyrs wegen der Farbe ihrer Mäntel genannt wird, gehört zu den diszipliniertesten und bestausgerüsteten Armeen Faeruns. Der Ruf dieser Truppen wird jedoch von einer ihrer eigenen Legionen noch übertroffen: Die legendäre, unbesiegte Sechste.

Seit Gründung des Königreichs Cormyr sah man Könige und Heerführer kommen und gehen. Es wurden Kriege geführt, Anstürme von Goblins und Orks abgewehrt, Eroberungen gemacht. Ländereien gingen verloren, Städte fielen, Purpurdrachen starben. Doch wo die sechste Legion das Schlachtfeld betrat, war die Niederlage der Feinde Cormyrs besiegelt.


Im Jahr 1371 TZ wurde Cormyr aus Norden von den Orkhorden einer schwarzen Drachendame bedrängt, die aus den Goblinmarschen und den Donnergipfeln in das wohlhabende Königreich einfielen. Mehrere Monate nach Beginn des Krieges begab es sich, dass König Azoun mit mehreren Legionen eine Front im Nordosten des Landes hielt. Die Sechste hatte in den vorigen Wochen mehrere harte Schlachten geschlagen. Wie stets war die Legion siegreich geblieben, hatte aber schwere Verluste hinnehmen müssen und war auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen größe zusammengeschrumpft.

Azouns Generalstab erhielt einen Hinweis, dass der feindliche Feldherr einige seiner Kriegsbanden nach Süden schickte, um einen Weg durch den Weiten Sumpf zu finden und den cormyrer Linien in den Rücken zu fallen. Doch der König konnte sich nicht erlauben, aufgrund einer unbestätigten Meldung Truppen von der Front abzuziehen und zum Sumpf zu schicken, was seine eigenen Stellungen empfindlich geschwächt hätte. So sah er sich gezwungen seine letzte Reserve, die Überreste der Sechsten, für diese Aufgabe abzustellen.

Ohne Klagen zogen die geschundenen Legionäre der Sechsten nach Süden und marschierten in den Sumpf. Der Krieg endete im folgenden Jahr, als der König und der schwarze Drache sich gegenseitig im Kampf erschlugen. Der Flankenangriff durch den Sumpf war ausgeblieben, die Purpurdrachen siegten, Cormyr blieb beschützt. Doch von der sechsten Legion hatte niemals wieder jemand etwas gesehen.

Das Geheimnis der 6. LegionEdit

Als die Spielercharaktere im Jahr 1375 durch den Weiten Sumpf reisten, wurden sie von einem Einhorn auf ein altes Schlachtfeld im Sumpf geführt, das von toten Körpern, verrosteten Waffen und zerstreuter Ausrüstung übersäht war.

Jede Nacht zu Sonnenuntergang erheben sich hier die Geister der orkischen Kriegsbanden und rennen wie an dem verhängnisvollen Abend im Jahr 1371 gegen die Verteidigungslinien der Geister der sechsten Legion an. Die Spielercharaktere beobachteten den Verlauf dieser vergessenen Schlacht, in der die tapfere Sechste den Pfad im Sumpf bis zum bitteren Ende gegen mehr als Tausend Feinde verteidigte. Jeder Soldat streckte ein Vielfaches an gegnerischen Kämpfern nieder, doch nach und nach wurden die cormyrer Reihen von den anstürmenden Orks aufgerieben. Als sich nur noch eine Hand voll Purpurdrachen um das flatternde Banner der Sechsten drängte, beschwor ihr Kriegsmagier einige schreckliche Teufel, die unter dem Feind wüteten und ihn in die Flucht schlugen. Dann aber wandten sie sich gegen die letzten Überlebenden der sechsten Legion. So war die Schlacht gewonnen, doch die sechste Legion hatte ihr Schicksal ereilt.

Die Charaktere wissen nun, dass an diesem Ort im Sumpf noch immer jede Nacht die Seelen der Purpurdrachen von den Teufel gequält werden, wo von der Welt vergessen das Banner der Sechsten aufrecht steht und die Körper ihrer Offiziere ihr nasses Grab gefunden haben.

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